Die beliebte Heilpflanze Aloe vera kann auf eine lange Kulturgeschichte zurückblicken und erlebt zur Zeit eine Renaissance. Nach alten Überlieferungen wurde das Blattmark bereits zu Zeiten Alexander des Großen zur Wundheilung eingesetzt. Die hautpflegenden Eigenschaften der Aloe soll schon die sagenumwobene Cleopatra geschätzt haben. Die Aloe verfügt über längliche dickfleischige Blätter und hat sich mit ihrer enormen Wasserspeicherkapazität optimal an das trocken-heiße Klima ihrer natürlichen Umgebung angepasst. Besonders charakteristisch sind die rosettenförmig angeordneten Blätter der Wüstenlilie, aus denen das bekannte Aloe-Gel gewonnen wird. Zu diesem Zweck wird noch vor Ort auf der Plantage die Blatthaut entfernt und das Blattmark ausgepresst.

Anwendungsgebiete der Aloe

Die Aloe vera barbadensis miller ist besonders reich an wertvollen Inhaltsstoffen, die in ihrer Kombination gesundheitsfördernd wirken können. Den Schwerpunkt der Anwendung bildet traditionell die Haut- und Körperpflege. Die Aloe wird aufgrund ihrer feuchtigkeitsspendenden und antibakteriellen Eigenschaften unter anderem bei bei Abszessen, Ekzemen, Neurodermitis, Herpes, Sonnenbrand und Verbrennungen eingesetzt. Zu diesem Zweck steht sowohl das Aloe-Gel als auch aloehaltige Creme zur Verfügung. Des Weiteren wird der Aloe vera eine positive Wirkung auf innere Erkrankungen, wie Rheuma, Gicht, Arthritis, Arteriosklerose und Diabetes nachgesagt.

Aloe Produkte

In einigen Regionen Deutschlands war die Aloe zu früheren Zeiten ein lebender Bestandteil der Hausapotheke und wurde auf der Fensterbank gezüchtet. Heutzutage werden Aloe-Produkte industriell gefertigt und stehen in verschiedenen Dareichungsformen zur Verfügung. Neben dem klassischen Aloe-Gel, wird die Heilpflanze auch zu Säften, Cremes, Zahnpasten und vielem mehr verarbeitet.

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