Was ist sinnvoller, eine Dachbeschichtung oder komplette Sanierung des Daches, vor dieser Frage standen sicherlich schon viele Hausbesitzer. Als erstes wird das sicherlich eine Frage der Kosten sein. Generell sollten Fachfirmen mit den auszuführenden Arbeiten beauftragt werden, um auch die vollen Garantieansprüche zu erhalten. Diese werden von einer Hochdruckreinigung des Daches mit dem späteren Aufbringen einer neuen Dämmschicht zum größten Teil immer abraten, wenn die Grundsubstanz des Daches schadhaft ist. Eine Dachbeschichtung bringt zwar eine Verbesserung des optischen Eindruckes des Hauses, aber die neu aufgetragene Farbe kann die Beschichtung gerissener Dachziegel verschließen. Die dadurch bedingte schlechtere Belüftung kann später zu einem sichtbaren Schimmelbefall des Hauses führen.
Eine Dachbeschichtung führt also nicht zu einer Verbesserung der Funktionsfähigkeit eines Daches, diese wird nur mit einer Neueindeckung erreicht. Ein nicht unwesentlicher Faktor ist dabei auch, dass mit einer Neueindeckung des Daches eine bessere Wärmedämmung erreicht wird und somit ein wesentlicher Schritt zur Energieeinsparung getan wird.
Eine Dachbeschichtung ist also nur sinnvoll, wenn das Dach noch total in Ordnung ist und optisch aufgebessert werden soll. Denn bei einer gesunden Dachsubstanz, das bedeutet das auch die Holzbalken noch in Ordnung sind und die Dachziegeln keine Risse oder Absprengungen aufweisen, ist eine Neueindeckung des Daches vollkommen überflüssig. Eine Dachbeschichtung, die von einem Fachbetrieb durchgeführt wird, verleiht dem Dach eine neue Optik für etwa die nächsten 20 Jahre. Diese Dachbeschichtung wirkt Wasser abweisend, hitzebeständig, ist farbbeständig und gleichzeitig atmungsaktiv.