Die umweltfreundliche und moderne Variante des Heizens mit Holz Pellets erfreut sich in Zeiten des Klimawandels beim Umweltbewussten Verbraucher immer größerer Beliebtheit. Holzpellets sind Abfallprodukte aus der Holzverarbeitenden Industrie und entstammen somit einem in Europa ausreichend zur Verfügung stehendem Rohstoff. Die Zylinderförmigen, aus Sägemehl bestehenden Stäbchen sorgen für ein ebenso gutes Heizergebnis wie Gas- oder Ölheizungen. Auch die Kosten sind wegen der niedrigeren Steuersätze vergleichsweise gering. Der Mehrwertsteuersatz liegt bei gerade mal 7%, Energie- und Ökosteuer entfallen ganz. Mindestens 2000 Euro gibt es vom Staat beim Einbau einer Pelletheizung. Die Pellets selbst waren stets weitaus Preisgünstiger als Öl oder Gas, und aufgrund der ausreichenden Verfügbarkeit des Rohstoffes ist auch in Zukunft keine Teuerung zu erwarten.
Eine Anbindung an das örtliche Gasnetz wird überflüssig. Die Pellets werden mit einem LKW angeliefert und in einem Vorratsbehälter gelagert. Von dort aus werden sie durch einer Förderschnecke oder einer Ansaugvorrichtung in den Brenner transportiert. Es ist nicht nötig, sie selbst in den Brenner zu legen, alles funktioniert automatisch. Die Heizung verfügt über eine Reinigungsvorrichtung und komprimiert die Asche, die dann nur noch in den Hausmüll geworfen werden muss.
Die Umweltfreundlichkeit der Pellets zeichnet sich dadurch aus, das bei ihrer Verbrennung nicht mehr CO2 entsteht, als wenn sie auf natürlichem Wege verrotten würden. Lange Transportwege werden aufgrund der einheimischen Produktion überflüssig, auch dadurch sinkt die CO2 Bilanz. Die Biomasse “Pellets” besteht aus 100% nachwachsender Rohstoffe, im Gegensatz zu den knapper werdenden Rohstoffen Öl und Kohle ist die Versorgung auf lange Sicht hin gewährleistet