Spielsachen aus Holz sind aus dem Kinderzimmer nicht mehr wegzudenken. Sie fördern die Kreativität bei Kindern und sind wertvolle Lernhilfen für die Kleinen. Bereits Babys und Kleinkinder beschäftigen sich gerne mit Holzbausteinen, Zieh- und Schiebefiguren aus Holz und spielen gerne mit einer Holzeisenbahn. Kleine Mädchen wünschen sich oft zu Weihnachten ein Puppenhaus mit Möbel aus natürlichem Holz.
Da vor allem Babys ihr Holzspielzeug gerne in den Mund stecken, sollte man nur qualitativ hochwertige Spielwaren kaufen. Eltern sollten darauf achten, dass Holzpuzzle und Holzspielzeug keine gesundheitsschädlichen Rückstände enthalten oder splittern und sogar Erstickungsgefahr drohen kann. Wer seinen Kindern robustes und giftfreies Spielzeug zum Spielen überlässt, sollte auf Qualitätsware aus Deutschland achten, die nur umweltfreundliche und völlig unbedenkliche Farben enthält. Manches Holzspielzeug wird sogar zusätzlich mit Bienenwachs veredelt.
Wer Holzspielzeug oder Puzzle aus Holz schenken will, sollte überprüfen, ob es der Spielzeugnorm EN 71-1 für Holzspielzeug für Kinder unter 36 Monaten z. B. entspricht. Dieser Teil der Norm legt nicht nur eine Mindestgröße der Teile fest, sondern auch, dass das Spielzeug frei von Splittern und scharfen Kanten sein muss und sich auch nach mehrmaligem Einweichen des verleimten Sperrholzes keine kleinen und verschluckbaren Teile lösen dürfen.
Wer den Verdacht hat, dass mit einem Spielzeug etwas nicht in Ordnung ist, sollte diese Information im Interesse anderer Eltern und Kinder weitergeben. So können Verbraucher z. B. über icsms.org den Behörden Produkte anzeigen, die ihnen unsicher erscheinen. Wer Holzpuzzles mit Sicherheitsmängeln gekauft hat, sollte zumindest aus Prinzip versuchen, sein Geld vom Händler oder Hersteller zurückzubekommen.